

Sigurd Braun studierte Biologie an der Universität Freiburg und promovierte in der Arbeitsgruppe von Stefan Jentsch am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried/München. Im Nach einem Postdoc-Aufenthalt an der University of California, San Francisco, gründete er 2011 seine unabhängige Forschungsgruppe am Biochemischen Centrum der LMU München. Seit 2021 ist er an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen tätig.
Dort ist er Heisenberg-Professor für Chromatinbiologie am Institut für Genetik der JLU Gießen. Seine Forschung konzentriert sich auf die Mechanismen der Genexpression und Genomstabilität, mit besonderem Fokus auf die räumliche Organisation und Regulation aktiver und inaktiver Chromatinabschnitte im Modellorganismus Schizosaccharomyces pombe (Spalthefe). Seine Lehrschwerpunkte sind Molekularbiologie und Epigenetik. Darüber hinaus war er an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsverbünden beteiligt und koordinierte das EU-geförderte Promotionsprogramm (Innovatives Training Network, ITN) „Cell2Cell“ zur zellulären Heterogenität von Chromatin.
Seit 2024 ist er Vizepräsident der GfG.