

Die Munich Yeast Meetings werden seit 2019 von Dr. Kurt Schmoller und Dr. Stephan Hamperl am Helmholtz Munich organisiert. Was als Plattform für die Münchner Yeast-Community begann, hat sich zu einem interdisziplinären Meeting mit wachsender überregionaler und internationaler Beteiligung entwickelt.
Die Munich Yeast Meetings fördern den Austausch aktueller Forschung aus Genetik, Chromatinbiologie, Zellbiologie und Systembiologie und stärken das Netzwerk im Bereich Yeast Genetics & Molecular Biology. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Promovierende und Postdocs erhalten eine Bühne für ihre Forschung, seit 2025 zusätzlich unterstützt durch die GfG mit Poster- und Short-Talk-Preisen.
Das Meeting umfasst ein eintägiges Programm mit 10–12 Vorträgen, eine Postersession sowie ein Social Dinner oder eine Happy Hour. In der Regel nehmen 60–80 Forschende teil, darunter PIs, Promovierende und Postdocs aus der lokalen, überregionalen und internationalen Community. Ergänzt wird das Programm durch zwei internationale Keynotes.

Dr. Kurt Schmoller

Dr. Stephan Hamperl
Das 7. Munich Yeast Meeting (MYM) am 19. November 2025 in München bestätigte seine Rolle als wichtiges Forum für den wissenschaftlichen Austausch in der Hefeforschung und vereinte aktuelle Arbeiten zu Genomstabilität, Zellarchitektur und biotechnologischen Anwendungen von Saccharomyces cerevisiae und Schizosaccharomyces pombe Besonders prägend waren die Keynote-Vorträge von Andrés Aguilera und Yves Barral, die neue Einblicke in Genom-Integrität, Zellteilung und adaptive Zellantworten lieferten.
Einen zentralen Stellenwert nahm zudem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein, da insbesondere junge Forschende ihre Ergebnisse in Kurzvorträgen und Posterbeiträgen präsentieren und diskutieren konnten. Die Gesellschaft für Genetik (GfG) unterstrich dieses Engagement durch die Vergabe eines Vortragspreises (Dr. Federico Zucca, ETH Zürich) sowie eines Posterpreises (Dr. Oliver Pajonk, BZH), die jeweils mit 300 Euro dotiert waren.
Insgesamt stärkte das MYM durch diese Kombination aus exzellenter Forschung und gezielter Nachwuchsförderung nachhaltig die wissenschaftliche Community.

Hana El-Samad (UCSF, USA)
Dan Jarosz (Stanford, USA)
Sophie Martin (Lausanne, CH)
Frank Pugh (Cornell, USA)
Gianni Liti (Côte d’Azur, FR)
Helle Ullrich (Mainz, DE)
Andrés Aguilera (CABIMER, Sevilla, ES)
Yves Barral (ETH Zürich, CH)