Prof. Dr. Wiebke Herzog

Wiebke Herzog studierte Biologie an der Freien Universität Berlin und der University of Exeter. Während ihrer Promotion am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg begann sie, sich mit der Organogenese im Zebrafisch zu beschäftigen. Nach einem 4,5-jährigen Postdoc an der University of California, San Francisco (UC San Francisco) etablierte sie 2008 mit einem NRW-Rückkehrerstipendium eine eigene Arbeitsgruppe in Münster und führte diese als Heisenberg-Stipendiatin weiter. Ende 2020 wurde sie zur W3-Professorin für Entwicklungsbiologie an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) berufen.

Ihre Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von Blutgefäßen, insbesondere auf die Mechanismen der Zellmigration und die Ausbildung der Blut-Hirn-Schranke. Ihre Arbeitsgruppe nutzt vor allem den Zebrafisch als Modellsystem, da sich hier genetische und molekularbiologische Analysen besonders gut mit modernen bildgebenden Verfahren kombinieren lassen. Ihre Lehrschwerpunkte liegen in Genetik, Zellbiologie und Entwicklungsbiologie in Bachelor-, Lehramts- und Masterstudiengängen.